Boho-Jeansjacken Makeover

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Hallihallo ihr Lieben!

Ich habe da endlich mal einen Plan umgesetzt, ihr kennt das sicher. Die Idee hatte ich schon vor Ewigkeiten und eigentlich war es nichts weiter kompliziertes, aber irgendwie setzt man sie dann gerade dadurch nicht in die Tat um, oder? Aber jetzt hab ich’s getan.

Ihr müsst wissen, ich bin ein riesiger Desigual Fan. Man könnte mir eigentlich irgendetwas von Desigual geben, ich finds auf jeden Fall todschick. Selber kann ich mir zwar in einem Desigualladen nichts kaufen, weil ich mich niemals entscheiden kann, aber generell, wenn ich könnte, würde mein Kleiderschrank genauso aussehen wie der Laden. Aber sind wir mal ehrlich: Wer könnte sich das leisten? Jersey-Tops für 49,95? Nur auf der Vorderseite bedruckt oder bestickt natürlich. Hosen für über 100€? Mäntel für das doppelte? Ich konnte einmal einem Portemonnaie nicht widerstehen. 59,95! Aber hey, das hält wenigstens. Denn jeder kann dir bestätigen, das Zeug sieht vielleicht klasse aus, geht aber schneller auseinander als du gucken kannst. Kurz, ich hab mich da schon oft drüber geärgert.  Überteuertes Schickimickimainstreamzeugs was direkt kaputt geht. Ich muss mich besser in den Griff bekommen und nicht immer soviel  Geld in dem Laden lassen.

Was mir einmal besonders ins Auge viel waren die mit Bändern, Borten, und Stickereien verzierten Jeansjacken im „Boho“ Style. Aber auch die waren bei über hundert Euro. Kann ich auch alleine, beschloss ich. Einige Zeit später bekam ich zwei Jeansjacken geschenkt und dachte, die sind jetzt dran. Hat aber bestimmt noch ein Jahr gebraucht bis ich mich endlich motivierte, die Dinger mit ein paar Extras aus meiner Restekiste aufzumotzen. Bis dahin trug ich die Jacken in ihrer „Rohversion“. Eigentlich war ich nie Fan von Jeansjacken, aber auf einmal hatte ich die Dinger fast jeden Tag an. Die vielen Taschen sind einfach so praktisch!

Hier sind ein paar Inspirationen:

Boho Inspired Embroidered Jeans Jacket / Vintage Indian Patch

DIY boho denim jacket - like bottom trim idea

Veste en Jean Tendances été 2016 - http://lesgaleries.fr                                                                                                                                                                                 Plus

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Meine Jeansjacke war ein ganz einfaches, dunkelblaues Modell aus sehr dünnem Jeansstoff. Ich experimentierte erstmal mit allen möglich Bändern und Borten, und fand es gar nicht so leicht, mich zu entscheiden. Erstmal will man irgendwie, dass alles zusammenpasst, und am besten symmetrisch und schön auf Linie mit den ganzen Jeansnähten. Aber nach und nach beschloss ich, weniger ist mehr, und reihte einfach alles mögliche aneinander. Irgendwann zog ich sogar noch ein paar Fransen aus der Restekiste, die ich mir eigentlich für ein Flapperprojekt hatte aufheben wollen. Ran damit. Gibt’s halt neue, wenn ich neue brauche.

 

Das tolle an der Rückseite der Jacke ist, dass ich wirklich fast alles mit der Maschine drauftackern konnte. Nur die beiden Pfauen habe ich mit der Hand gestickt, ich hoffe die halten…

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Vorne auf der Jacke entschied ich mich rechts und links erstmal nur für zwei Bahnen aus Spitze. Alles, was vorne drauf ist, musste ich mit der Hand nähen, weil du dir sonst die Taschen zunähst, und die sind einfach so praktisch! Jetzt im Nachhinein habe ich ehrlich gesagt Bock auf mehr. Vielleicht häng‘ ich noch was an den Kragen?

Die Glöckchen stammen von 4 Lindthasen und einem Nikolaus. Ich kann ja nix wegschmeißen. Irgendwie wusste ich instinktiv, dass ich die Dinger brauche. Und sie bimmeln relativ leise, von daher dachte ich, wieso nicht?

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9 Kommentare Gib deinen ab

  1. AG sagt:

    Ich bin leider ein ebenso großer Desigual-Fan, meine Nähkünste sind allerdings…ähm…ich würde mal sagen begrenzt. Bislang konnte ich Desigual aber in den meisten Fällen widerstehen, weil Preis und Qualität echt in keinem Verhältnis zueinander stehen. Aber ich muss gestehen, dass ich genau so einer Jeansjacke von Desigual vor drei Monaten verfallen bin. Sie ist schwarz mit Spitzenärmeln und gold-silber-türkisfarbenen Stickereien. Kurz: ich war sofort hin und weg und auch der Preis konnte mich nicht im Geringsten ernüchtern (meine Schwester hält mich noch heute für gestört, aber was will man machen?). Und als ich das Teil zum ersten Mal anhatte, hat das eine Diskussion epischen Ausmaßes in meinem Spanischkurs ausgelöst (die nach 30s schon nicht mehr wirklich spanisch war), warum spanische Marken eigentlich immer so teuer sind und warum ich für solche doch sehr extravaganten Stücke so viel Geld ausgebe. Das Fazit war dann, dass diese Marke mein Leben ganz gut ausdrückt (schon allein des Namens wegen) und dass ich wohl nie ganz „normal“ sein werde. Na herzlichen Dank, kann ich auch mit leben (lieb hab ich den chaotischen Haufen von Spanischkurs trotzdem)!
    Mittlerweile stecke ich allerdings mitten in einem inneren Konflikt, ob es tatsächlich nötig war, das Teil zu kaufen, wenn’s doch auch so einfach selbst geht. Na ja, vielleicht überleg ich mir das nächstes Mal nochmal genau, bevor ich mein hart erspartes Taschengeld opfere 🙂

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    1. hannahbeluga sagt:

      Ja was soll man machen! Eins muss man Desigual eben lassen, es sieht alles einfach super aus!
      Schön dass du meinen Blog liest und Danke für den coolen Kommentar!

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      1. AG sagt:

        Aber Finger weg von Desigual-Taschen!!! Bei Regen oder Temperaturen über 20°C fangen die jedes Mal bestialisch an zu stinken (und der Rest der Kleidung dann auch).
        Ich kann noch nicht wirklich gut nähen und habe mich gefragt, ob ich mich bei komplexeren Dingen oder Technikfragen an dich wenden könnte (die Erklärungen in Büchern oder im Internet sind katastrophal, nie wird’s so wie’s soll). Bei dir sieht nämlich alles wahnsinnig professionell und gleichzeitig verdammt einfach aus. Ich hab einige Projekte einfach hier rumliegen, weil ich sie aus Frust und Verzweiflung irgendwann so halb fertig aufgegeben habe, würde sie aber prinzipiell gern tragen (vor allem, weil’s teilweise an Kleinigkeiten scheitert, was mich ziemlich auf die Palme bringt!).

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      2. hannahbeluga sagt:

        Ich habe das alles selbst über YouTube oder Blogs gelernt, also würde ich meine Techniken wirklich nicht als professionell bezeichnen, aber ich gebe gerne Tipps!

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  2. Alexandra von der Linde sagt:

    Hey Du, bin ein ebenso großer Desigual-Fan und finde Deine Sachen einfach super!!! Würdest Du die zweite und dritte Jenansjacke verkaufen??? Ich liebäugele seit Wochen mit ihnen und kann mein Auge einfach nicht von ihnen wenden. Kannst mir auch gerne private-messeben unter alexandra49@gmx.de. Lg Alex aus Berlin

    Gefällt 1 Person

    1. hannahbeluga sagt:

      Hallo du 🙂 die beiden sind nicht von mir, das sind bloß Inspirationen die ich gesammelt habe 😂 Tut mir Leid. Ich habe erstmal nur die mit den Pfauen genäht.

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      1. Alexandra von der Linde sagt:

        oh ok weisst Du von wem die anderen beiden sind?? 🙂

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      2. hannahbeluga sagt:

        Leider Nein. Ich glaube ich habe die auf pinterest gefunden!

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  3. Hat dies auf sketchuniverse rebloggt und kommentierte:
    👖🎨WELL DEARS! WE ALSO CAN PUT A DIFFERENT KIND OF ART ON OUR JEANS CLOTHES.

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